Abstimmung vom 12. Februar 2017: Zustimmung zur Erweiterung und Sanierung der Schule Spiegel

In der Schule Spiegel besuchen heute rund 500 Schülerinnen und Schüler von 4 bis 15 Jahren den obligatorischen Schulunterricht. Wie in den anderen stadtnahen Quartieren, führen der Generationenwechsel, die Bautätigkeit und die damit verbundene Verdichtung zu weiter steigenden Schülerzahlen. Auch die Tagesschule entspricht einem grossen Bedürfnis und stösst auf Grund weiter steigender Nachfrage an ihre Kapazitätsgrenzen.

Für einen zeitgemässen Unterricht fehlen der Schule Spiegel im Wesentlichen Räume für die Zusammenfassung der Schuleingangsstufe (Kindergarten, 1. + 2. Klasse) und die individuelle Förderung. Zudem sind Räume für die Tagesschule und Gruppenräume als Ergänzung zu den bestehenden Unterrichtszimmern notwendig. Raumreserven gibt es keine, so dass die fehlenden Räumlichkeiten nicht ohne Erweiterung der bestehenden Anlage realisierbar sind.

Vor diesem Hintergrund haben die Könizerinnen und Könizer in der Volksabstimmung vom 12. Februar 2017 mit einem Ja-Stimmenanteil von knapp 83 % der Erweiterung und Sanierung der Schule Spiegel zugestimmt. Zu diesem Zweck wurde ein Kredit in der Höhe von 19.8 Millionen Franken zuzüglich allfälliger Teuerung bewilligt.

Als erstes Teilprojekt wurde bereits im Jahr 2017 die Aula saniert (kompletter Ersatz der Bühne und der Bühnentechnik; Erneuerung des Bodens und der Decke). Der Gemeinderat hat dann aber an seiner Sitzung vom 29. November 2017 entschieden, die weiteren Bauarbeiten zu verschieben. Weil es zwischen den geplanten Bauarbeiten und der Ortsplanungsrevision Verknüpfungen gibt, bleibt die Abstimmung vom 23. September 2018 zur Ortsplanungsrevision abzuwarten. Nach der Abstimmung sollten genauere Informationen zum weiteren Vorgehen gegeben werden.

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